Unser Dasein wird durch Zweifel und Angst entrückt. Gewalt machen aus diesen Gefühlen zwei beklemmende Songs, die essentielle Fragen ohne die Möglichkeit einer Antwort stellen.
Wenn musikalisch alles passt, muss an den Texten gearbeitet werden. Templeton Pek nehmen sich das auf „Watching The World Come Undone“ zu Herzen und krönen sich damit selbst zu Königen in der internationalen Punkszene.
Vom One-Hit-Wonder zur Folk-Pop-Größe? Der Weg der irischen Band scheint steil bergauf zu führen, sollten sie die Qualität ihrer konsequenten Weiterentwicklung aufrechterhalten können.
Anstatt dem Indie-Rock wieder zu altem Glanz zu verhelfen, wärmen The Wombats gewohnte Klänge wieder auf. Das Ergebnis macht gute Laune, vermag allerdings nicht viel mehr zu leisten.
Wer bei „We Will Be All Be Gone“ auf ein durchschlagendes Metal-Epos hofft, könnte enttäuscht werden. Wem hingegen eine gezogene Handbremse kein Dorn im Auge ist, dem kann ein Durchlauf nahegelegt werden.
Powerpop, der sich dem Punk verweigert, aber so verdammt nah dran ist. Die Berliner von Vizediktator machen Pop mit Punkquerelen, ohne wirklich in dem Genre Platz einzunehmen. Beweisstück A bis Z? Das Debütalbum „Kinder der Revolution“.
Der erste Song „Double Cross“ startet und der Blick wandert unausweichlich auf den Player oder die CD-Hülle. Ja, es sind Senses Fail und ja, es klingt verdammt poppig. Doch bevor man erschrocken ausschaltet, sollte man den sanften Klangteppich aufschneiden und die dunklen Dielen sehen, die sich darunter verbergen.
Das deutsche Singer/Songwritertum ist gesichert. Mit seiner Rock/Pop-Debüt-EP „Fine“ schafft der Frankfurter Nico Laska einen wahren Geniestreich voller Gefühl und Gespür fürs Songwriting.