Bands kommen und gehen. Manche bleiben in Erinnerung und andere verschwinden im Reich des Vergessens. Toto sind unsterblich. Nein, nicht der Polizist aus dem schönen Bochum, sondern die Rockband, die uns viele geniale Songs geschenkt hat, von denen alle nur einen kennen.
Franz Ferdinand sind tot, aber lang leben Franz Ferdinand. Die schottische Britpop-Kombo meldet sich nach personeller Umstrukturierung zurück und vermeldet eine Wiedergeburt. Alles auf neu. Auf „Always Ascending“ soll der Sprung vom Retro-Sound auf deutlich futuristischere Stilistik erfolgen. Aber warum?
Hinter Hotel Books verbirgt sich ein US-amerikanisches Solo-Projekt von Cameron „Cam“ Michael Smith, welches sich aus diversen stilistischen Einflüssen zusammensetzt. Instrumental ist „Equivalency“ zwischen poppigen Radio-Songs und seichtem Rock anzusiedeln, während Texte und Gesang (stellenweise) an Elemente des Hard/-Metalcore erinnern.
Massendefekt sind zurück - und wie! Nach dem sehr umstrittenen Vorgänger lassen die Meerbuscher mal wieder von sich hören und bügeln auf „Pazifik“ so ziemlich jeden Kritikpunkt aus, den man von „Echos“ so gehört hat. Sie sind härter und haben deutlich mehr zu sagen!
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – eine gebräuchliche Redewendung, althergebracht und auf viele Naturphänomene anwendbar. Dass auch ein Klangzusammenspiel vergleichbare Effekte erzeugen kann, wird auf „Boundless“ eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Sie sind die Hohepriester der Ananas. Begründer der Church of Pineapple. Und auch die ungekrönten Könige des deutschen Reggae! Faszinierend daran ist gar nicht unbedingt wie sie den normalen Reggae spielen, sondern was sie daraus machen und das spielend leicht. Die Rede ist von The Tips. Das Trio bringt in neuer Besetzung die „Come Closer“-EP heraus und zeigt und die Vielseitigkeit ihres Genres.
Eine Gruppe, die, wenn auch in verschiedenen Besetzungen, derart lange im Geschäft ist, wird unweigerlich an ihrem bisherigen Schaffen gemessen. Die großen Erfolge der New-Wave-Ära liegen eine Weile zurück. Vielleicht kommt der Sound der Simple Minds gerade deshalb durchaus modern daher.
„Full Circle Nightmare“ ist wie die alte Gitarre, die man beim Entrümpeln auf dem Dachboden findet: Etwas angestaubt und pflegebedürftig, dann aber noch genau so gut wie am ersten Tag.