The Naked And Famous sind für ihre teils bombastischen Synthiepophymnen bekannt. Die Band aus Neuseeland begeistert ihre Fans seit Jahren mit tiefsinnigen Texten und tanzbaren Melodien. Mit „A Still Heart“ beweist sie ihr Können in den leisen Gefilden und kleiden alte Songs in einem sanften Gewand.
Es ist immer gewagt, persönliche Dinge auf ein Album zu packen. Der Seelenstrip, den Casey und besonders Frontmann Tom Weaver auf die neue Platte „Where I Go When I Am Sleeping“ packen, ist zwar beklemmend, aber musikalisch schlichtweg brillant.
Hot Snakes klingen nicht wie Schlangen, sondern eher wie Löwenbabys: Sie wollen unbedingt so wild und bestialisch wie ihre Vorfahren sein, bleiben dabei aber vergleichsweise harmlos.
Nervus‘ neues Album „Everything Dies“ ist die Fortsetzung der Reise von Frontfrau Em Foster. Gender-Dysphorie im Alltag und was sie mit dem eigenen Verstand anzustellen vermag sind stetiger Reisebegleiter, wenn sich Nervus im Kampf um ein wenig Selbstsicherheit an Against Me!s Seite stellen.
Wenige Genres legen den textlichen Fokus derart stark auf Vorkommnisse der hiesigen Pub-Landschaft wie der Irish-Folk. Je nach Spielart mal direkter, mal verschachtelter. Der Teufel, die Freundschaft und Seemannslieder dürfen keinesfalls fehlen, weshalb „The Desire For Revenge“ auch ebenjene in sich vereint.
Denjenigen, welche der Meinung sind, Placebo würden mittlerweile zu unregelmäßig neues Material präsentieren und der Alternative-Rock bräuchte ohnehin dringend neuen Auftrieb, sei „Reiði“ empfohlen. Ein Mix aus bodenständigem Rock, düsterem Pop und moderner Grunge-Interpretation.
Eins vorweg: „This one goes to 11” ist kein schlechtes Album, es fehlt einfach das Alleinstellungsmerkmal, der letzte Kick, das Quäntchen Einzigartigkeit, um es aus der Masse an Veröffentlichungen im Hardrock-Bereich hervorzuheben.
Mit ihrem Debütalbum büßt die Band um Frontfrau Brenna Red zwar etwas an Härte ein, entwickelt aber im Gegenzug neue Ideen, um den melodischen Punk wiederaufleben zu lassen.