Wie keine andere Band vertonen Chat Pile die menschengemachte Trostlosigkeit der Postmoderne. Auf ihrem neuen Album findet die Band aus Oklahoma dafür einige der brachialsten und gleichzeitig einige der verzweifeltsten Töne ihres bisherigen Schaffens.
Zwischen falschem Gold und großen Träumen: Greta Van Fleet verbinden auf Palace For The People wuchtigen Siebzigerjahre-Rock mit einer entrückten Atmosphäre. Josh Kiszkas theatralischer Gesang lässt die Songs wie Stationen einer Suche nach Glück, Liebe und persönlicher Freiheit wirken. (M)eine mögliche Lesart – und ein Album, das Raum für eigene Gedanken lässt.
Wie keine andere Band vertonen Chat Pile die menschengemachte Trostlosigkeit der Postmoderne. Auf ihrem neuen Album findet die Band aus Oklahoma dafür einige der brachialsten und gleichzeitig einige der verzweifeltsten Töne ihres bisherigen Schaffens.
Politiker:innen, Millionäre, Klimakrise, Krieg, Nationalismus, miese Jobs. Es gibt so viele Dinge, über die man wütend sein kann – und The Meffs aus Essex sind auf ihrem neuen Album „Business“ definitiv wütend!
21 Jahre nach "Am Ende der Sonne" erscheint also ein neues Soloalbum von Farin Urlaub. Kein Racing Team, kein großes Tam Tam vorneweg, zum Teil nicht einmal echte Instrumente. Funktioniert gute Musik auch auf dieser Basis?
Ich plädiere stets dafür, Genregrenzen – im Metal und allgemein – aufzubrechen. Deswegen begebe ich mich dieses Jahr nach meiner Metal-Odyssee in buntere Gewässer: auf das Lollapalooza in Berlin mit Acts wie Zara Larsson, Lorde und Teddy Swims. Wie meine düstere Seele dem standhalten konnte, lest ihr hier.
Drei Punkbands, drei unterschiedliche Spielarten und ein JOZZ, das wieder einmal gezeigt hat, warum solche Orte für die Musikkultur so wichtig sind. Von 90er-Grungepunk über gesellschaftlichen Post-Punk bis zu Frust und Wut über Schule, Perfektion und Algorithmen: Der Samstag hatte ordentlich was zu sagen – und noch mehr Lärm.
Seit 2000 versammeln sich Fans von Rock, Alternative, Electro und Independent in Neuhaus ob Eck, um das Southside Festival zu feiern. Die Edition 2026 freut sich über rund 60.000 Besucher:innen und die eine oder andere Krise. Nataly war mit ihrer Kamera vor Ort und berichtet.
Es ist kaum zu glauben, dass der Festival-Sommer schon vorbei ist. Noch vor einem Monat saß ich mit Sonnenbrand und Mückenstichen in einem Pressezentrum, umgeben von freudigen Besucher:innen und verzweifelten Presseleuten. Und weil es so schön war, schwelgen wir nochmal in Erinnerungen an Rock For People, zum letzten Mal 2026.