Nach zwei Alben von 2016 und 2019 gibt es mit „Divine Tragedy“ endlich ein neues Album der zu Recht gerade durchstartenden Würzburger Post-Hardcore-Gruppe Devil May Care. Der Drahtseilakt zwischen Melodik und Power gelingt scheinbar spielend und mit tiefgründigen Texten wird das Album gewürzt - vielleicht die interessanteste und vielfältigste Posthardcore-Platte des Jahres.
Die mittlerweile fünf Jahre alte Post-Hardcore-Band Kind Kaputt hat endlich ihre Singles der letzten zwei Jahre auf einer EP zusammengefasst und bietet somit einen Nachfolger zum 2019 veröffentlichten Album "Zerfall".
"5. Dimension" ist Deutschpop mit Hip-Hop-Einflüssen. Selbst Marterias technisch starker Rap kann die Qualität des Albums nicht hochziehen. Die generischen Beats sind der "Marteria Sound", der sich seit 2014 nicht mehr verändert hat.
Die amerikanische Metalcore-Band Every Time I Die bringt mit „Radical“ ihr neuntes Studioalbum in 20 Jahren Bandgeschichte auf die Plattenteller. Kann es da überhaupt noch Überraschungen geben?
Tom Morello wird sich nie ändern. Das mag manch einer als echte künstlerische Standfestigkeit wahrnehmen, sorgt aber schlussendlich nur dafür, dass der Rage-Against-The-Machine-Gitarrist nicht mehr so richtig in diese Welt passen will.
Der Solokünstler Männi kehrt mit Studioalbum Nummer Drei auf die Bildfläche zurück! Das neue Album "Niete" steht genauso wie seine Vorgänger all jenen zur Seite, in deren Leben eben nicht immer alles glatt läuft. Und bleiben wir ehrlich, bei wem läuft schon immer alles glatt?
Punkrock kommt selten ohne stumpfe Plattitüden aus. Lygo zeigen auch auf "Lygophobie", dass sie textlich viel mehr zu bieten haben als Parolen und überzeugen nicht nur mit wuchtigem Punkrock sondern auch mit brillanten Lyrics.
Seit Juli gibt es in Großbritannien kaum noch Corona-Vorschriften für Veranstaltungen. Und wenn dann auch noch eine der besten Livebands des Landes ein neues Album ankündigt, kann das nur ein gutes Zeichen sein. Oder?
TCHIK aus Berlin sind auf ihrem vierten Album bereit über Gefühle zu reden. Auch wenn es sehr persönlich zugeht, nehmen die Electroclasherinnen dabei mit Recht wenig Rücksicht auf die Gefühle anderer. Das muss und soll absolut nicht jedem schmecken.
Auf ihrem vierten Album scheint die britische Metalcore-Band Employed To Serve zu sich selbst gefunden zu haben. Dass die innere Mitte nicht immer ein ruhiger Ort ist, zeigen sie auf „Conquering“.