Das vorliegende Album der Desasterkids richtet sich an die Kinder der 1990er Jahre. Viele Helden der Jahrtausendwende sind wahlweise inaktiv oder weit von der eigenen, musikalischen Herkunft entfernt. „Superhuman“ stemmt sich gegen die Ernüchterung.
Während sich die Musikwelt in die beiden Lager Pop/HipHop und Indie-Szene spaltet, versuchen Künstler wie Nickelback, Alanis Morissette oder eben Halestorm immer noch, Gitarrenriffs mit Radiotauglichkeit zu verbinden. Eine Philosophie, die aus der Zeit gekommen ist?
Alessandro Cortini ist ein vielbeschäftigter Mann. Als Tour-Mitglied von Nine Inch Nails ist er momentan in der Welt unterwegs. Nebenbei veröffentlicht er immer wieder Alben, mal unter seinem Namen, als Blindoldfreak oder eben als Sonoio (ital. für „Ich bin es“). „Fine“ soll nun das letzte Album unter diesem Namen sein.
Daron Malakians Sequel zum zehn Jahre alten Scars-On-Broadway-Debüt muss sich vor allem seinen gewaltigen Erwartungen stellen. Dabei täte es gut, „Dictator“ als isoliertes Projekt zu betrachten.
Drei Jahre nach “I” und einigen Besetzungswechseln (unter anderem ist Nicke Andersson jetzt als Schlagzeuger mit dabei) liefern Lucifer mit “II” einen Langspieler allererster Güte ab.
Jene Eingangsthese vertritt zumindest Sarah Fasolin, ihrerseits freie schweizerische Journalistin. Demgemäß könnte der dicht bewachsene Wald auf dem Cover von „Crown Shyness“ für eine gewisse Hit-Dichte stehen. Top, die Wette gilt!
Ein vielversprechender Albumtitel von einer nach wie vor vielversprechenden Band. Doch ob „Hallo Hoffnung“ das jugendliche Rebellenherz höher schlagen lässt, ist ungewiss.
Mit jedem Song tauchen die Spitfires auf ihrem neuen Album in eine andere Welt ein. Dabei mischen sie gekonnt atmosphärische Klänge, wabernde Keyboard-Sounds und unterschiedliche Musikrichtungen.