Anti-Flag können nicht nur laut, sondern auch ruhig. Das beweisen sie mit ihrem neuen Akustikalbum, auf das sie sich auch an ein paar große Klassiker der Rockgeschichte trauen.
Das letzte Album von COR ist gerade erst im Vorjahr veröffentlicht wurden, doch schon jetzt veröffentlicht Frontmann Friedemann sein drittes Soloalbum. „Ich habe da keinen Plan. Songs waren fertig, wurden aufgenommen – Platte kommt raus.“ - sagte Friedemann Hinz dazu in einem Interview.
Bevor man das neue Album „AAARTH“ von The Joy Formidable hört, sollte man zu seinem eigenen Schutz kurz alles vergessen was man über Musik zu wissen glaubt.
Mit beißender, mal süßlicher und mal überspitzer Stimme à la Alligatoah keift sich Felix Schönfuss durch zehn bitterböse-sarkastische Bestandaufnahmen des westlichen Unvermögens.
Der Werdegang der Hamburger Punkrocker von Abwärts liest sich wie ein Wechselspiel zweier Magneten. Im steten Kampf zwischen Anziehung und Abstoßung folgte auf jede Auflösung stets eine Wiedervereinigung. Ein klanglicher Flickenteppich scheint das Resultat zu sein.
Auf ihrem zweiten Studioalbum spielen The Dirty Nil die risikolose Variante – was im Falle der Kanadier bedeutet, zehn maximal halsbrecherische Songs zu inszenieren.
Was mache ich wohl, wenn ich mal über 70 bin? Wahrscheinlich vor meiner Musikanlage sitzen und diese anschreien, dass früher alles besser war. Paul McCartney bringt stattdessen ein Album namens „Egypt Station“ heraus und beweist, dass es auch anders geht.
Christian Lindner, Posterboy der FDP, sagte einmal: „Probleme sind nur dornige Chancen.“ und sollte damit sogar einmal Recht haben. Owen Ashworth musste 2010 nach Hörproblemen sein Projekt Casiotone for the Painfully Alone beenden. Statt sich zurückzuziehen nutzte er die Möglichkeit und kehrte als Advance Base zurück.
Die Welt steht am Abgrund. Wahrheiten wie der Klimawandel werden ignoriert oder einfach so gedreht, dass es passt und der Rest belügt sich täglich selbst. Passend dazu veröffentlichen The Pariah aus Bottrop nun ihr erstes Album „No Truth“ und sind damit so nah am Zahn der Zeit, dass es weh tut.