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Reviews

Rot
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Deaf Proof und “Brain Utopia”: Aller guten Dinge sind vier

09.12.2019 | Kai Weingärtner
Die Freiburger Stoner-Rocker Deaf Proof kreieren auf den gerade mal vier Tracks ihres neuen Albums eine derart düstere Soundkulisse, dass man sich fragen muss, ob der Albumtitel nicht vielleicht als freches Klickbait zu betrachten ist.
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Elfmorgen und "Zuhause": Eingängige Eintönigkeit

05.12.2019 | Meret Stursberg
"Sowas habe ich doch schon mal gehört", geht einem durch den Kopf, wenn man in das neue Album von Elfmorgen reinhört. Ein typisches "Oh-Oh-Oh" deutschen Pop-Punks. Klare Positionierung, emotionale, mal humorvolle Texte und immer gleiche Beats, dazu melodischer Gesang - nicht schlecht, aber auch nicht herausragend.
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Goldroger und „Diskman Antishock“: Unter Nelken

30.11.2019 | Felix ten Thoren
Über fehlende Abwechslung konnte man sich bei Goldroger tatsächlich noch nie beschweren, über fehlende Musik hingegen schon. Nach dreijähriger Pause markiert „Diskman Antishock“ das Comeback von Deutschraps Flowerboy.
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Kettcar und „...und das geht so“: Liebe ist das, was man tut

25.11.2019 | Mark Schneider
Kettcar veröffentlichen mit „...und das geht so“ ein vorerst letztes Album vor einer Pause auf unbestimmte Zeit. Das 21 Songs umfassende Livealbum bringt der Hörerschaft aber nicht nur die Musik der Band, sondern auch Anekdoten und Geschichten über die Menschen dahinter näher.
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Counterparts und „Nothing Left To Love“: Schmerz und Antrieb

18.11.2019 | Niels Baumgarten
Auf „Nothing Left To Love“ werden Körper und Psyche des Frontmannes Brendan Murphy zur metaphorischen Leinwand und der Pinsel wird durch ein scharfes Messer ersetzt. Muss Schmerz immer lähmen?
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Stray From The Path und "Internal Atomics": Wenig Neues bei viel musikalischem Können

13.11.2019 | Jan-Severin Irsch
Flüsternde Roboterstimmen zu Anfang und dann mit einem Tritt durch die Tür von Null auf Hundert fahren - Stray From The Path bringen ein solides Album auf den Markt, verlassen aber kein Mal ihren Hardcorepath und verschenken so viel musikalisches Potential - schade.
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Raised Fist und “Anthems”: Heute hier, morgen weg

10.11.2019 | Kai Weingärtner
Auf ihrer siebten LP versucht sich das schwedische Hardcore-Gespann Raised Fist an gitarrengetragener Ohrwurm-Manufaktur. Sie scheitern allerdings an einer ähnlichen Problematik wie emissionsfreie Autos.
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Hunney Pimp und „Chicago Baby“: Hunney und Clyde

07.11.2019 | Moritz Zelkowicz
In einem komplizierten Genre bewegt sich die Österreicherin Hunney Pimp so leichtfüßig und charmant wie es im Bereich Cloud Rap wenige vor ihr taten. So ist „Chicago Baby“ ein riesiger Hoffnungsschimmer in einem Genre voll stilistischer Dunkelheit.
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Lindemann und "F&M": Stoßwellentherapie

04.11.2019 | Marco Kampe
Folgt man dem Geheimtipp einschlägiger Boulevardmedien, so existiert ein Wundermittel zur Steigerung der individuellen Anziehungskraft: Macht man sich rar, macht man sich interessant. Till Lindemann hingegen hat sich noch nie für Klatsch und Tratsch hergegeben (sieht man wohlwollend von Sophia Thomalla ab) und geht 2019 in die Werbeoffensive.
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Turnover und „Altogether“: Ä S T H E T I S C H P R A G M A T I S C H

02.11.2019 | Jakob Uhlig
Für Stillstand standen Turnover wahrhaftig noch nie. Auf ihrer vierten Platte setzt sich diese Prämisse fort und schlägt eine Richtung ein, die einem gewissen Album-der-Woche-Kolumnisten durchaus gefallen dürfte.
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Leprous und „Pitfalls“: Ein tiefer Fall

30.10.2019 | Niels Baumgarten
Auf dem Papier klingen Popmusik und pompöser Progressive-Rock wie genaue Gegensätze. Erstere wird meist einfach gehalten, während Letzterer den Ruf hat, unnötig kompliziert zu sein. Dass die Kombination tatsächlich möglich ist, beweisen Bands wie Steven Wilson oder The Alan Parsons Project. Leprous wiederum belegen auf ihrem neuen Album, wie Prog-Pop in die Hose gehen kann.
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Eskimo Callboy und „Rehab“: Der musikgewordene Big Vegan TS

28.10.2019 | Jakob Uhlig
Für ein Eskimo-Callboy-Album kann eigentlich kaum eine abgenudelte Metapher über bestialische Foltermethoden oder beim Hörgenuss wahnsinnig gewordene Anstaltspatienten treffend genug sein. Jetzt die Überraschung: „Rehab“ ist die erste minimale Aufwärtskurve in einer beispiellosen Geschichte furchtbarer Musik.

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