Was passiert eigentlich mit Klamauk-Bands, wenn sie mal erwachsen werden? Knorkator haben das einfach gelassen. Turbobier aus Wien zeigen auf „King Of Simmering“, wie beides funktionieren kann: Klamauk und erwachsen sein.
Nach einem Besetzungswechsel nahmen Forget Today ihre erste EP „Run.“ auf. Mit Shouterin Kim an der Spitze prescht das Hardcore-Quintett aus dem Saarland mit seinem melodisch-rotzigen Sound forschen Schrittes voran.
Die Meister der Dunkelheit feiern nach 5-jähriger Studioabstinenz und diversen Nebenprojekten (Eric Fish oder Bannkreis) ein partielles Comeback. Wie ernst es Subway To Sally mit jener Feierei meinen, das zeigt „Hey!“ in der Detailbetrachtung.
Die letzten zwei Jahre lebten die Weezer-Fans in einer schrecklichen Mischung aus Hoffnung und Angst. Nach dem „Pacific Daydream“-Debakel steht nun das lang ersehnte „Black Album“ an. Und auch wenn der Großteil der Anhänger weint und flucht – es ist ein überraschend gutes Album.
Das kanadische Duo tut es wieder: Roh und wild schreien sie zwischen Emo und Pop-Punk ihre ganz eigenen, düsteren Leiden an die Wand, anstatt über die nächste verflossene High-School oder College-Liebe zu klagen. Auf „Letters To Our Former Selves“ machen Youth Fountain aus dem letzten Strick eine Rettungsleine.
„Stunde Null“ ist per se ein bedeutungsschwangerer Titel. Doch so hoffnungsvoll wie er auf den ersten Blick erscheint, sind Lyschko gar nicht. Ihre Musik klingt eher nach Resignation als nach Aufbruch in die neue Neue Deutsche Welle.
Im Fahrwasser des Audiolith-Labels hat sich die Polit-Rap-Formation Waving The Guns in den vergangenen Jahren eine beachtliche Crowd erspielt. Mit „Das muss eine Demokratie aushalten können“ bleibt sie auf Kurs.
Punkrock straight outta Kanada! Pkew Pkew Pkew liefern mit „Optimal Lifestyles“ ein fantastisches Album über Lebensstile und Verhaltensmuster ab, das das Zeug zu einer ganz großen Nummer hat.