Das Format der Retro Review ist für mich auch immer die Möglichkeit, Geschichten zu erzählen. Dazu, wie Bands und ihre Alben ihren Weg zu mir in die Pampa gefunden haben. Heute möchte ich meine Geschichte zu System Of A Down und ihrer dritten Platte „Steal This Album!“ mit euch teilen. Spoiler vorab: Ich habe dieses Album gekauft. Schuldig.
Lagen die letzten beiden Veröffentlichungen von Press Club noch zeitlich sehr nah beieinander, vergingen nun etwas mehr als drei Jahre bis zum Release von "Endless Motion". Zeit, die sich die Australier aus verschiedenen Gründen genommen haben und nehmen mussten.
Der Frontsänger und Namensgeber der weltweit erfolgreichen Folk-Rock-Band Mumford & Sons hat vor kurzem sein erstes eigenes Album veröffentlicht. Auf “(Self-Titled)” verfestigt er seine Solokarriere und beweist abermals seine musikalischen Fähigkeiten.
Influencer vergießen Tränen, in Europa wird wieder gestorben und Max Rieger fantasiert von Feuer. Diese und andere Geschichten beschäftigen die Nerven auf ihrem vielleicht definitivsten Album.
Die meisten Deutschpunkbands wollen ihre Vielseitigkeit durch eine mittelmäßige Ballade am Ende einer Platte propagieren. Doch wer wirklich mehr draufhat, muss sich oft genug mit dem Vorwurf des Ausverkaufs konfrontieren lassen. So auch Highly Suspect mit „The Midnight Demon Club“?
Hollywood Undead sind mit „Hotel Kalifornia“ zurück und bewegen sich plötzlich in ganz anderen Sphären. Sie arbeiten ihre Vergangenheit auf und zeigen Kalifornien von seiner dunklen Seite. Doch funktioniert das auch musikalisch?
„Who the Fuck is Muff Potter?“ fragen die T-Shirts, die im Bundle mit „Bei aller Liebe“ verkauft werden. Das Album zeigt: Eine Antwort darauf hat wohl die Band selbst nicht. Aber braucht sie die überhaupt?
„Wenn auch nur ein weiteres Album mit der Covid-Tristesse der letzten zwei Jahre angeteasert wird, dann müsste man doch mangels Einfallsreichtum glatt einen Verriss verfassen.“ Wem sich dieser aggressive, anmaßend erscheinende Gedanke aufdrängt, dem kann beruhigt entgegnet werden: „In The Wild“ rechtfertigt auch solcherlei Fauxpas.
Es gibt sie noch, die Bands, die sich am Pop-Punk versuchen. Und das ohne die Altbekannten zu kopieren. Me on Monday bedienen mit „Far From Over“ ein Genre, das eigentlich schon vor Jahren durchgespielt wurde.