Die Redaktion hat ihr Faible für visuelle Beiträge entdeckt: Im März 2022 widmen wir uns den Überschneidungspunkten von Musik und Mode. Außerdem haben wir viel hoffentlich gute Platten in düsteren Zeiten.
Hamburg ist Musikstadt – und weiß das auch. In diesem kleinen Beitrag nehmen wir euch mit auf einen virtuellen Stadtrundgang durch die musikalischen Zentren an Elbe und Alster.
Hamburgs Szene ist vielfältig und es ist weniger eine große Gemeinde, sondern eher viele, kleine Nischenszenen, die teilweise stark miteinander vernetzt sind. Es geht von sexistischen Gangsterrap bis hin zu antifaschistischen Parolen auf dicken Bässen.
Viele deutschsprachige Indie-Bands hätten ohne die Vorreiter:innen aus der Hamburger Schule niemals so große Erfolge feiern können, oder es gäbe sie gar nicht. Doch was machte diese Bewegung aus? Welche Bands, welche Songs prägten sie? Und warum hat sie so einen merkwürdigen Namen?
Was wäre ein Themenmonatstext von Jannie ohne die subtile Erwähnung der Beatles oder Green Day. Wie passend, dass die britischen Pilzköpfe (und damit ist nicht Green Day gemeint, übrigens) ihre Karriere quasi in Hamburg gestartet haben und die Stadt zu einem wichtigen Teil der Bandgeschichte wurde.
Gitarrenlastige Beats, Lyrics über Depression und mentale Gesundheit, Einflüsse aus Indie, Pop-Punk und Nu-Metal. Das sind nur einige der Kennzeichen des Soundcloud-Emorap der späten 2010er Jahre. Aber schon bevor Lil Peep und Co. diesen Sound zu ungeahnter Popularität brachten, hat eine andere Band die selben Themen auf die großen Bühnen gebracht.
Fragt man nach Emo-Bands, wird wahrscheinlich nicht nur außerhalb der Szene eine Antwort überproportional häufig kommen – die amerikanische Alternative Rock Band My Chemical Romance. Und da ist der Haken schon, MCR fallen eigentlich gar nicht in die Genrebezeichnung Emo, und trotzdem scheinen sie einen massiven Einfluss auf die Emo-Szene (gehabt) zu haben. Warum das so ist und wer diese Band eigentlich ist, darum soll es hier gehen.
Die kalifornische Punkrock-Band Green Day wird mit 30 Jahren Bandgeschichte sicherlich Allen ein Begriff sein – und doch können 15 Studioalben in drei Jahrzehnten vielleicht etwas abschrecken, beim Versuch, den Altrockern irgendwie näher zu kommen. Grund genug, im Rahmen unserer AdW-Hochschulreihe mal reinzuhören.
Die Welt ist im Jahr 2022 auch nicht plötzlich besser. Vielleicht deswegen genau der richtige Zeitpunkt, um sich in all dem Menschheitsschmerz mal einen ganzen Monat lang der Emo-Kultur zu widmen.
Und mal wieder ist ein Jahr wie eine Slayer-Platte zu ihren besten Zeiten an uns vorbeigerast. Es ist also Zeit für meinen vierten Jahresrückblick für Album der Woche. Mir wird zu Beginn meiner Gedanken schnell klar, dass auch 2021 für mich ziemlich punklastig war. Aber auch wenn die gesamte Branche nach wie vor verrückte Zeiten durchmacht, sie hat auch in diesem Jahr wahrlich nicht geschlafen. Aber lest selbst...