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Reviews

Rot
Reviews

K.I.Z und "Görlitzer Park": Erwachsene Problemkinder

30.06.2024 | Moritz Zelkowicz
Es mutet wie eine frühe K.I.Z-Zeile an, doch 2024 ist auch das möglich: K.I.Z sind eine Stimme der Vernunft. Auf ihrem neuen Album „Görlitzer Park“ klingen die drei Berliner wiedermal anders oder: „Wir sind radiotauglich, du Hurensohn!“
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Die Toten Hosen und „Fiesta y Ruido“: Fanservice als Mehrwert

27.06.2024 | Marco Kampe
Es ist schön, dass die Toten Hosen seit jeher das Booklet ihrer Platten für ein kleines Vorwort an ihre Fans zweckentfremden (müssen dort Liedtexte abgedruckt werden? Eine philosophische Frage!). Schenkt man dem diesmaligen Vorwort Glauben, so war „Fiesta y Ruido“ als gefühlt zwanzigstes Live-Album nicht geplant. Eine spontane Fügung, eine Laune der Natur, wenn wir im Kosmos der Düsseldorfer bleiben, die sich ihre Sporen erst verdienen muss, gibt es doch gelungene Vorgängerwerke in großer Stückzahl.
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Saltatio Mortis und „Finsterwacht“ - Peinlich berührt, doch gut unterhalten

18.06.2024 | Marco Kampe
Es kommt zusammen, was zusammenkommen musste. Saltatio Mortis haben ihr Profil mit Fantasy-/Gaming-Themenwelten innerhalb des Mittelalterrocks geschärft, sehr zum Wohlwollen der riesig erscheinenden Anzahl an Rollenspieler*innen und Freund*innen alternativer/fiktiver Wirklichkeiten.
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Royal Republic und "LoveCop": Zu viel Essig?!

13.06.2024 | Mark Schneider
Fünf Jahre des Wartens sind vorbei: Royal Republic veröffentlichen mit "LoveCop" ihr fünftes Studioalbum und kehren damit zu Odyssey Music Network zurück. Nach 25 Sekunden Intro eröffnet sich hier ein spannendes und etwas spezielles Album, das es sich näher anzuhören gilt.
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Schnaps und "Alles verdampft": High-Performance Jammern

10.06.2024 | Moritz Zelkowicz
Punk besticht zumeist durch seine simplen Strukturen im Songaufbau und starke Messages in den Lyrics. Das ganze basiert auf reiner Empirie des Rezensenten. Doch es lässt sich festhalten: Das Duo Schnaps brilliert auf diesem Gebiet und das Album „Alles Verdampft“ ist ein Füllhorn guter Beobachtungen, jeder Menge Witz und natürlich voller Haltung.
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Twenty Øne Piløts und "Clancy": Befreiung von den Dämonen der Vergangenheit

02.06.2024 | Frank Diedrichs
Twenty Øne Piløts entführen die Hörenden erneut in die Welt von „Clancy“, Dema und Trench und bringen damit ihre 2015 begonnene dystopische Reise zu einem musikalischen Abschluss. Das Duo greift dabei auf den vielfältigen Sound der vergangenen Alben zurück, verwebt sie mit der Geschichte Clancys. Dabei braucht das Album aber keine Story, denn es trägt seine Stärken in sich selbst.
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Kamasi Washington und “Fearless Movement”: Chimären

29.05.2024 | Kai Weingärtner
Kamasi Washington ist Jäger und Sammler, immer auf der Suche nach neuen Sounds. Auch auf seinem neuesten Mammutprojekt zaubert der virtuose Saxophonist einen wilden Mix aus Einflüssen zusammen. Diese Mischwesen funktionieren dabei mal mehr und mal weniger gut.
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Hot Water Music und "Vows": Wow what a Music!

27.05.2024 | Mark Schneider
Es sind definitiv mehr als die Chartplatzierungen in Deutschland, die die Erfolgskurve von Hot Water Music zeichnen. Doch fand sich "Light It Up" im Jahr 2017 noch auf Platz 41 wieder, schob sich "Feel The Void" vor zwei Jahren auf Platz 3 vor. Gute Vorzeichen also, dass auch "Vows" eine breite Masse von Menschen erreichen wird. Zurecht?
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schubsen und „Das Öffnen der Visiere“: Männer von Athen

20.05.2024 | Moritz Zelkowicz
Philosophie ist immer mit Klischees verbunden. Das Klischee ist wohl das des Philosophiestudenten in Wollsocken in Sandalen, Nickelbrille und einer allwissenden Attitüde, die eben nur das ist. schubsen aber, stellen auf „Das Öffnen der Visiere“ die ganz großen Fragen, in regelrecht Aristotelesschem Ausmaß.
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Riot V und „Mean Streets“: Die guten Seiten der Konformität

15.05.2024 | Marco Kampe
Heavy Metal ist seit Menschengedenken selbstreferenziell, feiert sich und seine Werte angesichts äußerer Negativzuschreibungen fortwährend selbst und ist im Jahre 2024 popkulturell nicht mehr wegzudenken. Doch ob der Höhepunkt medialer Aufmerksamkeit mit dem Höhepunkt künstlerischer Schaffenskraft einhergeht, diese Frage stellt sich angesichts großer Erfolge mit jeder Pole-Position auf's Neue.
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Frank Turner und "Undefeated": Vom Leben ungebrochen

06.05.2024 | Frank Diedrichs
Frank Turner schenkt der Welt ein neues Album. Es ist inzwischen sein zehntes. Auf „Undefeated“ offenbart uns der britische Musiker erneut sein Innerstes, weiterhin ungebrochen und unbesiegt von den Umständen der Zeit. Seine Songs kritisieren die Gesellschaft, geben Mut zur Selbstbestimmung und erzählen teilweise zerbrechlich wirkend von Liebe. Musikalisch scheint der Weg durchaus zurück zu früheren Alben zu führen, textlich war Frank Turner aber lange nicht mehr so nahbar und persönlich.
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St. Vincent und “All Born Screaming”: Im Taumel

29.04.2024 | Kai Weingärtner
Annie Clark’s neuestes Album ist nicht nur ihr Debüt als alleinige Produzentin, es entpuppt sich darüber hinaus auch noch als die vielleicht direkteste Begegnung mit der Künstlerin St. Vincent.

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