Das berüchtigt staubige Hurricane Festival im Norden der Republik hat auch dieses Jahr wieder brütende Hitze im Gepäck, vor allem aber einen ganzen Haufen toller Acts, deren Unterbringung in meinem Tagesplan zu einer schier unlösbaren Aufgabe werden wird.
Es gibt diese Montage, die nur noch ein gut ausgewähltes Abendprogramm retten kann. Thees Uhlmann hat heute Abend in Bremen alles in seiner Macht stehende getan, um mir und vielen anderen Zuschauern diese zu bieten.
2020 – und wohl leider auch 2021 – ist, wenn man krank im Bett liegt und trotzdem auf Konzerte gehen kann, Corona hat also nicht nur Nachteile. Und diese Chance hat die Poppunk-Band Catapults mit ihrem Livestream-Konzertevent am 27.02.21 aus dem Cadillac in Oldenburg genutzt.
Große Events fielen in diesem Jahr komplett flach und wir alle mussten zu Hause Däumchen drehen. Wir sind allerdings derartig realitätsverweigernd, dass wir das nicht akzeptieren wollen. Unser fiktiver Festivalsommer 2020 - wahrscheinlich der deprimierendste Artikel des Jahres.
Konzerte waren vor Corona deutlich einfacher, doch ganz ohne Live-Erlebnis wollte auch während einer Pandemie niemand auskommen. Veranstalter*Innen mussten 2020 deswegen auf kreative Lösungen kommen - wir lassen einige davon Revue passieren.
“If we didn’t have Corona, you’d wanna hug each other”. Tribe Friday spielen die letzte Show ihrer Tour trotz Corona in Oldenburg vor vollem Haus. Ein Konzert mit Maske und Abstand? Das geht. Tribe Friday haben es trotz der Umstände möglich gemacht.
Halberstadt, Sachsen-Anhalt, irgendwo am Rande des Harzes. Bereits auf dem Weg zur Konzertlocation kommen mir Zweifel an meinem Zeitplan. Gerade einmal eine halbe Stunde habe ich mir für den Rückweg zum Bahnhof gegeben, nur zieht sich der Gang entlang der urigen Fachwerkhäuser und nicht ganz so urigen Plattenbauten nun schon deutlich länger, als es mir lieb wäre.
Der ausgefallene Festivalsommer macht vielen Musikfans zu schaffen, doch das Splash! Festival hat sich für seine HipHop -und Rap-Fans eine Lösung einfallen lassen: Statt drei Tage in Ferropolis mit tausenden Menschen zu feiern, wurde das Festival auf drei Tage in drei verschiedenen Städten aufgeteilt.
Nachdem das Gelände am Cruise Center Steinwerder öfters für Autokino und Autokonzerte genutzt wurde, werden dort seit einiger Zeit auch Corona-gerechte Konzerte veranstaltet. Giant Rooks spielen vor knapp 800 Zuschauern mit den Kränen des Hamburger Hafens und dem Sonnenuntergang als perfekte Kulisse.