Der Y2K Hype scheint sich so langsam dem Ende seiner popkulturellen Dominanz entgegen zu neigen, und so sucht sich das Internet eine neue Vergangenheit, die es nun gilt, auf ein Podest zu stellen. Aber warum genau 2016?
22 Jahre Bandgeschichte, zehn Studioalben und kein bisschen leise: Mit SMILE liefern Madsen ein Album voller Hoffnung, Wut, Melancholie und Menschlichkeit. Zwischen politischen Statements, Erinnerungen an die eigenen Wurzeln und Songs über Zusammenhalt zeigt die Band, dass Zuversicht gerade dann entsteht, wenn die Zeiten schwierig sind.
Mit Ausnahme ausgesuchter Festival- und Tourneetermine haben Social Distortion das letzte Bandjahrzehnt ruhig angehen lassen. „Hard Times and Nursery Rhymes“ ist als letztes Studiowerk inzwischen zu einem trotzigen Teenager herangewachsen und die Musikindustrie hat sich in dieser Zeitspanne grundlegend gewandelt. Und obwohl Mike Ness und Co. seit weit über 40 Jahren Krach formschön ausstaffieren, ist „Born To Kill“ erst ihr achter Langspieler. Folglich steht Qualität über Quantität? Na, hoffentlich!
Ich habe gerade den Kauf von "Storyteller" bei Hugendubel bezahlt, als Foo Fighters-Frontmann Dave Grohls skandalöse Affäre ans Licht kommt. Der "nicest man in rock" sieht plötzlich gar nicht mehr so nice aus. "Your Favorite Toy" soll ein ehrliches Aufräumen von Grohls Rockstar-Image sein. Und in der Tat zeigt es ihn in einem neuen Licht, wenn auch nicht in einem Guten.
Euphancholia ist der Titel der neuen Platte von The Melmacs – und zugleich ihr Leitmotiv. Der Begriff beschreibt das fragile Gleichgewicht aus Euphorie und Melancholie, das sich durch alle Songs zieht. Zwischen treibendem Powerpop-Punk und warmen Klangflächen entsteht ein Album, das sich im Spannungsfeld von Aufbruch und Unsicherheit bewegt.
Wie immer, steht Dave vor der Bühne, wenn La Dispute demnächst auftreten soll. Ihr aktuelles Album „No One Was Driving the Car" ist der Grund, und allein das, stimmt alle im Beatpol äußerst freudig.
Vor beinahe sieben Jahren habe ich an dieser Stelle mein erstes Interview überhaupt mit den Monsters of Liedermaching geführt. Heute führt es nicht nur die Band, sondern auch mich zurück ins KFZ nach Marburg, um einen weiteren gemeinsamen Abend voller Höhepunkte zu verbringen.
Am 16.04.26 füllt Multiinstrumentalist Kevin Parker, besser bekannt unter seinem Pseudonym Tame Impala, die knapp 13.000 Sitze der Olympiahalle. Zuletzt beehrte der Künstler aus Down Under Deutschland 2015 während der "Currents"-Tour, seinem sicher im Mainstream bekanntesten Album. Wie der Abend war, erzählt euch Nataly.
Dieses Wortspiel musste ja kommen. Und bevor es mir selbst über die Lippen kam, übernahm die Band es bereits bei der Ankündigung der Vorband Montreal selbst: Aus Wiesbaden wurde an diesem Samstagabend im März kurzerhand WIZObaden.