Der Y2K Hype scheint sich so langsam dem Ende seiner popkulturellen Dominanz entgegen zu neigen, und so sucht sich das Internet eine neue Vergangenheit, die es nun gilt, auf ein Podest zu stellen. Aber warum genau 2016?
Ich habe gerade den Kauf von "Storyteller" bei Hugendubel bezahlt, als Foo Fighters-Frontmann Dave Grohls skandalöse Affäre ans Licht kommt. Der "nicest man in rock" sieht plötzlich gar nicht mehr so nice aus. "Your Favorite Toy" soll ein ehrliches Aufräumen von Grohls Rockstar-Image sein. Und in der Tat zeigt es ihn in einem neuen Licht, wenn auch nicht in einem Guten.
Euphancholia ist der Titel der neuen Platte von The Melmacs – und zugleich ihr Leitmotiv. Der Begriff beschreibt das fragile Gleichgewicht aus Euphorie und Melancholie, das sich durch alle Songs zieht. Zwischen treibendem Powerpop-Punk und warmen Klangflächen entsteht ein Album, das sich im Spannungsfeld von Aufbruch und Unsicherheit bewegt.
Wer sagt, dass man zu Tanzmusik nicht weinen kann? Arlo Parks' drittes Album hebt die Stimmung mit leichtfüßig-souligen Songs gen Himmel, um die Hörer:innen dann mit ihren einfühlsamen Texten wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.
Fünf Jahre nach ihrem hochgelobten Debüt kehrt Snail Mail zurück, diesmal mit etwas mehr existenzieller Angst im Koffer. Das virtuose Teen-Talent, das Hits im heimischen Kinderzimmer produziert hat, läuft rapide auf die 30 zu – und hat schon jetzt einem beinahe-Karriereende in die Augen blicken müssen.
Am 16.04.26 füllt Multiinstrumentalist Kevin Parker, besser bekannt unter seinem Pseudonym Tame Impala, die knapp 13.000 Sitze der Olympiahalle. Zuletzt beehrte der Künstler aus Down Under Deutschland 2015 während der "Currents"-Tour, seinem sicher im Mainstream bekanntesten Album. Wie der Abend war, erzählt euch Nataly.
Dieses Wortspiel musste ja kommen. Und bevor es mir selbst über die Lippen kam, übernahm die Band es bereits bei der Ankündigung der Vorband Montreal selbst: Aus Wiesbaden wurde an diesem Samstagabend im März kurzerhand WIZObaden.
Im Rahmen der Releasetour zum neuen Album "Ins Blau" führt es Kind Kaputt an diesem Mittwochabend in DAS BETT nach Frankfurt am Main. Für uns eine Wiederholungstat, sah Mark die Band doch erst vor etwa fünf Monaten an gleicher Stelle. Heute haben Kind Kaputt als alleiniger Headliner die Nürnberger Newcomer Hi Mum im Schlepptau.
Wenn man durch die Straßen von München schlendert, sucht man vergeblich nach alternativen Kulturangeboten. Diese werden oft an den Rand der Stadt gedrängt und so nur für jene “In The Know” direkt zugänglich. Schade eigentlich: Dabei hat die Münchener Szene viel zu bieten. Das Bergson Kunstkraftwerk möchte mit einem neuen Festival dazu beitragen.