Etwaige „Great Escapes“ mögen den einen oder die andere an eine im Taschen Verlag veröffentlichte Buchreiche erinnern, die sich mit landschaftlich, kulturell und/oder kulinarisch lohnenswerten Hotspots beschäftigt – Ganz so gediegen geht es an dieser Stelle allerdings nicht zu, denn wir haben es mit 10 musikalischen Punk-Leckerbissen zu tun, deren Reifegrad im folgenden Artikel näher beleuchtet wird. Bis Q3 war 2026 ein vorzeigbares Jahr für Rockmusik, bleibt das so?
Etwaige „Great Escapes“ mögen den einen oder die andere an eine im Taschen Verlag veröffentlichte Buchreiche erinnern, die sich mit landschaftlich, kulturell und/oder kulinarisch lohnenswerten Hotspots beschäftigt – Ganz so gediegen geht es an dieser Stelle allerdings nicht zu, denn wir haben es mit 10 musikalischen Punk-Leckerbissen zu tun, deren Reifegrad im folgenden Artikel näher beleuchtet wird. Bis Q3 war 2026 ein vorzeigbares Jahr für Rockmusik, bleibt das so?
Zwischen falschem Gold und großen Träumen: Greta Van Fleet verbinden auf Palace For The People wuchtigen Siebzigerjahre-Rock mit einer entrückten Atmosphäre. Josh Kiszkas theatralischer Gesang lässt die Songs wie Stationen einer Suche nach Glück, Liebe und persönlicher Freiheit wirken. (M)eine mögliche Lesart – und ein Album, das Raum für eigene Gedanken lässt.
Wie keine andere Band vertonen Chat Pile die menschengemachte Trostlosigkeit der Postmoderne. Auf ihrem neuen Album findet die Band aus Oklahoma dafür einige der brachialsten und gleichzeitig einige der verzweifeltsten Töne ihres bisherigen Schaffens.
Politiker:innen, Millionäre, Klimakrise, Krieg, Nationalismus, miese Jobs. Es gibt so viele Dinge, über die man wütend sein kann – und The Meffs aus Essex sind auf ihrem neuen Album „Business“ definitiv wütend!
Das letzte Festival der Sommersaison 2026 ist vorbei und zwei Monate später kann ich mich kaum daran erinnern, wie sich Sonne anfühlt. Und so blicke ich zurück auf die schönsten Acts, die fröhlichsten Momente und die Tränchen, die zum Ende der Saison unweigerlich vergossen wurden.
Ein Abend voller Jubiläen und ein Metal-Neuling, der die eigene Komfortzone verlässt, um am Ende des Abends sagen zu können: “Das war die beste Erfahrung des Jahres”. Wenn im legendären Wilhelmshavener Pumpwerk gleich drei Meilensteine gefeiert werden, ist der Schritt aus der Komfortzone auch gar nicht mal so schwer.
Ich plädiere stets dafür, Genregrenzen – im Metal und allgemein – aufzubrechen. Deswegen begebe ich mich dieses Jahr nach meiner Metal-Odyssee in buntere Gewässer: auf das Lollapalooza in Berlin mit Acts wie Zara Larsson, Lorde und Teddy Swims. Wie meine düstere Seele dem standhalten konnte, lest ihr hier.
Drei Punkbands, drei unterschiedliche Spielarten und ein JOZZ, das wieder einmal gezeigt hat, warum solche Orte für die Musikkultur so wichtig sind. Von 90er-Grungepunk über gesellschaftlichen Post-Punk bis zu Frust und Wut über Schule, Perfektion und Algorithmen: Der Samstag hatte ordentlich was zu sagen – und noch mehr Lärm.