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Konzertbericht

Konzertbericht: Monsters of Liedermaching in Marburg

30.04.2026 | Mark Schneider

Vor beinahe sieben Jahren habe ich an dieser Stelle mein erstes Interview überhaupt mit den Monsters of Liedermaching geführt. Heute führt es nicht nur die Band, sondern auch mich zurück ins KFZ nach Marburg, um einen weiteren gemeinsamen Abend voller Höhepunkte zu verbringen.

Im Rahmen der "Aufnahmetour 2026" statten die Monsters of Liedermaching heute der Stadt an der Lahn, die sie schon so oft besucht haben, bei frühlingshaftem Wetter einen weiteren Besuch ab. Vor dem KFZ werden noch eine halbe Stunde vor Beginn des Konzerts Getränke an der frischen Luft genossen, die Theke im Saal verkauft durch das offene Fenster nach draußen. Das KFZ ist heute Abend bestuhlt und wer ganz nah dran an den sechs Musikern sein möchte, nimmt schon einmal Platz in den vorderen Reihen Platz, für einen Blick auf das mitgebrachte Merchandise der Monsters, Frische Mische oder von Pensen Paletti sowie einen Plausch im Vorraum bleibt allemal Zeit.

Der Titel spricht den Zweck der Monsters of Liedermaching-Tour 2026 offen aus: Über die gesamte Reise hinweg wird ein neues Album aufgenommen. Das bedeutet, dass auch heute Abend wieder Songs auf der Setlist stehen, die auf vergangenen Alben oder Touren noch nicht zu hören waren. Bereits im Jahr 2019 erklärte uns Totte, dass diese Situationen jedes Mal wieder eine ganze Menge Adrenalin beim Spielen bedeuten. Für das Publikum ist das erste Hören eines neuen Songs ebenfalls ein ganz besonderer Moment, der zwischen gebanntem Verfolgen und ungeplanten Lachanfällen alles zu bieten haben kann. Dazu Später mehr.

Ihr Set eröffnen die Monsters of Liedermaching pünktlich erst einmal mit dem einen oder anderen Klassiker, im Falle des heutigen Abends unter anderem mit "Feuerwehrleute", "Auflaufform" und "4 Meter". Eine gute Auswahl, sodass das Marburger Publikum direkt ein paar Nummern zum Mitsingen und -klatschen serviert bekommt, um für den restlichen Abend warm zu werden. Ohne zu viel über die Inhalte des ersten Schwungs neuer Titel vorwegzunehmen, können diese mit dem neuen Album euch allen bereits jetzt wärmstens ans Herz gelegt werden. Sei es Totte, der emotional vom Wasserturm oder seiner Begegnung mit einem Pombär singt, Rüdis Geschichte einer beendeten Freundschaft aufgrund seines Namenstags oder Pensens "Frikadelle", die so unerwartet wie urkomisch aus dem Nichts kommt: Bereits jetzt warten wir sehnsüchtig darauf, wie diese Songs am Ende auf dem Album wirklich klingen werden.

Den ersten Teil des Konzerts beenden die Monsters of Liedermaching mit Fred Timms "Ohne Pfeffi, Ohne mich". Nach dieser Schunkeleinheit heißt es erst einmal Durchatmen und Getränke auffüllen.

 

©
M. Schneider

Das Konzept der zweiten Konzerthälfte folgt dem Erfolgsrezept der Ersten: Pensen streut mit "Schlittschuh-Lied" sowie "Ich habe mich nicht so gut ernährt in letzter Zeit" zwei von Das Pack bekannte Nummern ein, Burgers "Selbstverständlichkeit" und "Laterne" bringen große Gefühle und großes Leid in Einklang, Rüdis "Julia" sorgt nach wie vor für Schmunzler bei denjenigen, für die der Gag noch komplett unerwartet kommt. Der "Straßenschwimmer von Venedig" bekommt von Labörnski heute Abend sogar eine italienische Strophe verpasst. Zwischendrin wird munter geflötet (auch durch die Nase) oder durch andere Gimmicks zum Gelingen der gegenseitigen Songs beigetragen. Die neuen Titel lassen wir inhaltlich auch im zweiten Teil wieder etwas außen vor, um die Neugierde auf das neue Album bewusst hoch zu halten. Die Band steuert das Schiff mit "Punkermädchen", dem Mitmachgarant "Alsterstaat" und "Cola-Korn" langsam aber sicher in Richtung Heimathafen (also dem bekannten Schlusspunkt "Seefahrerlied"). Dass Fred heute die Ähnlichkeit des "Cola-Korn"-Bandshirts zu einem Modelabel offen ausspricht, bringt sogar den Rest der Band kurz aus der Fassung.

In den letzten Minuten der Show passiert heute noch einmal unglaublich viel: Rüdiger Bierhorst posiert als Model für das T-Shirt zur aktuellen Tour (welches man sogar im Liegen tragen kann!), Tottes "Türen" driftet zwischendurch in ein Medley ab, welches unter anderem Die Toten Hosen und die Ärzte vereint. Als die Band das Licht im Marburger KFZ ausschalten lässt und die Handylampen in Wellenform geschwenkt zur maritimen Stimmung beitragen, folgt mit "Seefahrerlied" die allerletzte Nummer des Abends, bevor die Monsters of Liedermaching völlig verdienten und ausgiebigen Applaus ernten. Auch heute Abend ist das Erfolgsrezept der Band, so viele verschiedene Menschen und Musiker, große Gefühle, Gags und scheinbare Kleinigkeiten auf einer Bühne zu kanalisieren, voll und ganz aufgegangen.

©
M. Schneider

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