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Konzertbericht

Konzertbericht: Kind Kaputt in Frankfurt

19.03.2026 | Mark Schneider

Im Rahmen der Releasetour zum neuen Album "Ins Blau" führt es Kind Kaputt an diesem Mittwochabend in DAS BETT nach Frankfurt am Main. Für uns eine Wiederholungstat, sah Mark die Band doch erst vor etwa fünf Monaten an gleicher Stelle. Heute haben Kind Kaputt als alleiniger Headliner die Nürnberger Newcomer Hi Mum im Schlepptau.

Konzertabende können doch so entspannt beginnen: Freie Straßen auf dem Weg nach Frankfurt, keine lange Wartezeit vor der Eingangstür und mit dem Club DAS BETT eine Konzertlocation, die uns bereits bestens bekannt ist. Vor etwas mehr als fünf Monaten besuchten wir hier die Co-Headliner-Tour von Sperling und Kind Kaputt und hatten eine so gute Zeit in diesem liebenswürdigen Laden, dass wir uns einen erneuten Besuch im Rahmen der Releasetour von Kind Kaputts neuem Album "Ins Blau" nicht entgehen lassen können. Ehrlicherweise sorgte ich mich kurz nach dem Einlassbeginn etwas über die Auslastung des Clubs an diesem Abend. Da sich das glücklicherweise von Minute zu Minute hin zum offiziellen Beginn um 20:00 Uhr veränderte und DAS BETT sich gut füllte, sahen sich Hi Mum pünktlich einem gut gefüllten Saal gegenüber. Also ab vor die Bühne und rein ins Vergnügen.

Sich im Vorfeld (dieses Mal wirklich aus Zeitgründen!) nicht mit Vorbands zu beschäftigen, kann Fluch und Segen zugleich sein. Hi wer?! Hi Mum! Am heutigen Abend verrät mir erst das Bandshirt am Merchandise und die erste Ansage von Sängerin Lilly, wer eigentlich Support spielt. Hi Mum stellen sich als recht neue Band aus Nürnberg vor, die Ende des Monats ihr erstes Album veröffentlichen wird und heute offensichtlich zumindest zu Beginn etwas aufgeregt zum ersten Mal auf dieser Tour die Headliner Kind Kaputt begleiten darf. Die Aufregung der Band legt sich im Laufe des etwa halbstündigen Sets, auch die weiteren Musiker kommen von Song zu Song immer mehr aus sich heraus. Unter dem Strich steht eine Indie-Show mit klanglichen und auch visuellen Highlights, die mich nicht nur von der Band an sich überzeugt, sondern auch direkt das neue Album in meinen Plattenschrank hat wandern lassen. Vor Release!

Hi Mum

©
M. Schneider

Kind Kaputt legen nach einem kurzen Ausflug meinerseits an die Theke sowie einem kurzen Talk über Fjørt vor der Bühne genauso pünktlich los und ersetzen direkt zu Beginn des Sets den von mir erwarteten Opener "Anfang und Ende" durch "Teilnahmeurkunde". Da war ja was! Seit meinem letzten Besuch im Oktober 2025 ist mit "Ins Blau" ein neues Album erschienen, dessen Release heute gefeiert werden soll. So kommt es, dass der erste Block aus dem genannten Opener sowie "Wie man lebt" und "Wie geht denn das" aus drei "neuen" Songs besteht, auch wenn die Nummern an zweiter und dritter Stelle bereits seit einigen Wochen vor dem Album veröffentlicht sind und das durch das Publikum getragene "WIE SOLL MAN DAS DENN MACHEN?!" bereits im letzten Jahr bestens funktioniert hat. Eine kurze Umfrage der Band ergibt übrigens, dass wir nicht die einzigen Wiederholungstäter im Raum sind.

 

Kind Kaputt

©
M. Schneider

Die Setlist des heutigen Abends ist mit Ansage eine gesunde Mischung aus älteren Songs und denen der neuen Platte. So gesellen sich in den zweiten Block neben "Aufgeben" von "Ins Blau" auch "Glücklich sein", "Schwertschlucken" und "Morgen Morgen" aus den Zeiten davor. Bei den letzten beiden nimmt die Textsicherheit im Publikum zwar ein paar Prozentpunkte ab, dafür ist mittlerweile ordentlich Bewegung vor der Bühne. Am Meisten freue ich mich persönlich über "Teufel" an zehnter Stelle des Sets, den ich seit Release des Albums gemeinsam mit "Teilnahmeurkunde" wohl am häufigsten angehört habe.

Dass Drummer Mathis "alle jemals geschriebenen, großen Rockintros dieser Welt" auf seinem Instrument beherrscht, darf er ihm Rahmen einer kleinen Zuschaueraktion beweisen. Aus einem Hut darf ein Zettel gezogen werden und beschert ihm die Aufgabe, "Song For The Dead" von Queens Of The Stone Age zum Besten geben zu dürfen. Es ist nicht anders ausdrückbar: Mathis liefert, Frankfurt liebt es. Da gute Zeiten viel zu schnell vergehen, steuert auch das Set von Kind Kaputt zu diesem Zeitpunkt schon langsam aber sicher auf sein Ende zu. Bei "Wasser" ruft die Band zur rücksichtsvollen Wall of Death auf, die an passender Stelle des Songs vor der Bühne ineinanderrauscht. Einen ganz ruhigen Moment gibt es bei "Angst" als krassen Kontrast zum eher wilden "Wasser" gleich hinterher. Als Zugabe fungieren heute mit "Anfang und Ende" sowie "Alles erreichen" zwei Tracks von "Morgen ist auch noch kein Tag", die einfach als Stimmungsgaranten in jede Setlist dieser Band gehören, und das vollkommen zu Recht. Nach etwa 90 Minuten beenden Kind Kaputt unseren Mittwochabend in Frankfurt und auch beim zweiten Besuch in DAS BETT lief einfach wieder alles reibungslos. Da wir laut meiner Begleitung am heutigen Abend nach dem zweiten Besuch "ja jetzt erfahrende Bett-Gänger" sind, stelle ich einen weiteren Besuch an dieser Stelle einfach mal in Aussicht.

©
D. Conrad

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