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belle époque
belle époque hat mich vom ersten Track an umgehauen: textlich, musikalisch und vor allem emotional. Das schonungslose Spiegeln und die sinkende Wahrnehmung für Verantwortung und Widerstand legten den Widerspruch zwischen meiner Attitüde und meinem realen persönlichen Handeln schonungslos und schmerzhaft offen. Die spürbare Hilflosigkeit in den ruhigeren Passagen und die anschließende Brachialgewalt des Fjørt’schen Post-Hardcore wirken zermürbend, müssen aber ausgehalten werden, damit die Botschaft nicht im leeren Raum verhallt. Und auch wenn es erst Februar ist, muss ich diese Phrase raushauen: Ein absoluter Kandidat für das Album des Jahres…